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  • Mordermittler wirbt für seinen Job

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    Josef Wilfling hat sich nicht immer wie ein Polizist benommen. Im Alter von 16 Jahren wurde er sogar zu einem Wochenende Jugendarrest verurteilt, da er während eines Zeltlageraufenthalts an einer Rauferei beteiligt war. Dann hat er sich doch entschieden zu den "Guten" zu gehen.

    Mit solchen Anekdoten fesselt er seine junge Zuhörerschaft im Münchberger Gymnasium. Er fing mit 20 bei der Polizei an, machte Karriere und brachte es bis zum Leiter der Mordkommission in München. Wilfling klärte die Morde an den prominenten Walter Sedlmayr und Rudolph Mooshammer auf, an denen seinerzeit auch die Medien großes Interesse zeigten.

    Seitdem er 2009 in den Ruhestand ging, verfasste er die zwei Bücher "Wenn aus Menschen Mörder werden" und "Warum jeder zum Mörder werden kann", in denen er seine Erlebnisse als Polizist verarbeitet. Während seines spannenden Vortrags weißt er auch immer wieder daraufhin, dass er sich freuen würde, wenn einige Jugendliche in seine Fußstapfen als Mordkommissar treten würden.

    Aber wie wird man eigentlich Polizist? Für die 2. Qualifikationsebene, die in den Mittleren Dienst führt, reicht grundsätzlich ein qualifizierender Hauptschulabschluss. Weitere wichtige Einstellungsvoraussetzungen sind gesundheitliche Eignung, ein sauberes polizeiliches Führungszeugnis und eine erfolgreiche Einstellungsprüfung. Die 3. Qualifikationsebene, die in den gehobenen Dienst führt, setzt zusätzlich ein (Fach-)Abitur voraus. Wilfling selbst begann seine Laufbahn im Mittleren Dienst. Näheres zu dem Thema Ausbildung bei der Polizei erfahrt ihr im Internet.

    Wer später einmal bei der Mordkommission arbeiten möchte, sollte laut Wilfling aber psychisch belastbar sein. Das geringere Problem sei allerdings die Tatorte zu begutachten: "Ich habe mich im Laufe des Berufs daran gewöhnt, Leichen zu sehen", sagt der ehemalige Mordkommissar. "Schwieriger war es, mit den Angehörigen zu sprechen." Es sei außerdem wichtig, sich gut in andere Menschen einfühlen zu können. Nur so bringe man Tatverdächtige zum Reden.

  • Sport und Natur statt Mathe und Englisch

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    Vier Realschüler aus dem Landkreis Hof hatten sich für das E.ON Bayern Jugendcamp qualifiziert. Jetzt versuchten sie sich im Sommer-Biathlon, hielten sich im Klettergarten fit, besuchten den Naturpark in Berchtesgaden und erhielten Übungsstunden in Motivation.

     

    Mit dabei waren David Tröger von der Realschule Helmbrechts, Fabian Schmid von der Realschule in Hof, Laura Räthel von der Realschule in Naila sowie Lisa Jedro, die in Rehau in die Realschule geht. Sie gehörten zu den insgesamt über 40 Schülerinnen und Schülern aus den Regierungsbezirken Ober- und Unterfranken, die aufgrund besonderer schulischer und außerschulischer Leistungen von ihren Lehrern nominiert wurden. Der „Stundenplan“ hielt für die Jugendlichen viele neue Eindrücke und Erlebnisse bereit. Der Montag begann mit einem Besuch im Salzbergwerk in Berchtesgaden. Hier durften sie eine Führung sowie eine „SalzZeitReise“ miterleben. Am Nachmittag ging es hoch hinauf. Im Klettergarten konnten sich die jungen Leute austoben und etwas für ihre Fitness tun. Am Dienstag stand eine Wanderung zum Kehlsteinhaus mit Besichtigung der Dokumentation Obersalzberg auf dem Programm. Der Höhepunkt dürfte am Mittwoch der Besuch am Olympia-Stützpunkt gewesen sein. Dort durften sich die Schüler im Sommer-Biathlon versuchen und erhielten Übungsstunden von Motivationstrainerin Catrin Müller. Auch am letzten Tag der Erlebniswoche war noch vieles geboten: Eine Schiffsfahrt auf dem Königsee, eine Exkursion zur Eiskapelle im Berchtesgadener Naturpark und ein Besuch der Vortragsreihe „kalt-heiß-hoch“ von Olympiasieger Peter Schlickenrieder im Kongresshaus in Berchtesgaden.

     

    Bei dem von E.ON Bayern und den Ministerialbeauftragten für Realschulen organisierten Jugendcamp ist die Umwelt- und Klimabildung genauso wichtig wie das Sportprogramm. Im Gegenzug zu der Erlebniswoche im Berchtesgaden waren die oberbayerischen Schüler in Bamberg zu Gast und durften dort unter anderem zusammen mit den Brose Baskets trainieren und die Landesgartenschau in Bamberg besuchen.

  • Heiße Tänze für coole Gewinner

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    Es musste erst das neue Schuljahr anbrechen, bevor auch die letzten Gewinner des Mausklecks-Gewinnspiels auch ihren Preis einlösen konnten. In der dritten Schulwoche besuchte die letztjährige Klasse 8b - mit Gewinnerin Tjarda in ihren Reihen - das Hofer Central Kino.

    Die Schüler hatten sich "Step up 4: Miami Heat" als Film ausgesucht. In dem 3D-Streifen wurden kräftig die Hüften geschwungen und heiße Tänze hingelegt. Die Nailaer machten es sich hingegen in den Kinosesseln bequem und ließen sich das Popcorn schmecken. Eben alles, was zu einem perfekten Filmgenuss hinzugehört.

  • Auf den Hund gekommen

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    Die neuen Fünftklässler der Realschule in Selb grinsen über das ganze Gesicht. Die Eltern, die ihre Kinder zum Schulstart in die Aula begleitet haben, schauen amüsiert. Ein großer, schwarz-weißer Hund tappt auf die Kinder zu und setzt sich friedlich vor ihnen für das Klassenfoto in Positur. Betsy macht ihre Aufgabe als neuer Schulhund ganz hervorragend. Und schon jetzt ist die Landseer-Hündin der Liebling der Schüler geworden.

    Es ist diese sympathische Ausstrahlung der eineinhalbjährigen Hündin, die Beate Sommerer, Konrektorin der Realschule und Besitzerin von Betsy, dazu bewogen hat, Direktor Hermann Sirtl den Vorschlag zu machen, einen Vierbeiner in die Schulfamilie aufzunehmen. Und der zeigte sich interessiert.

    Schon im vergangenen Schuljahr war Betsy ein paar Mal mit in der Realschule. "Sie musste sich ja an den Geruch, die vielen fremden Menschen und den Geräuschpegel gewöhnen", sagt Beate Sommerer. Und als das geschafft war, wurde die Hündin quasi eingeschult - zumindest für zwei Tage in der Woche. Immer Dienstag und Donnerstag begleitet sie ihr Frauchen in den Unterricht. Betsys Stammplatz ist der Chemiesaal, wo ihr Fleckerlteppich liegt.

    Aber auch die Schüler hat Beate Sommerer auf die neue Kameradin vorbereitet, immerhin sollte die Aktion für alle Beteiligten stressfrei ablaufen. "Ich habe den Kindern erst einmal Bilder von Betsy gezeigt." Natürlich gebe es auch Schülerinnen und Schüler, die großen Respekt vor dem massigen Hund hätten. Die haben deswegen einen Platz im Klassenzimmer bekommen, an den Betsy nicht herankommt.

    Auch über das Thema Allergien haben sich Sommerer und Sirtl Gedanken gemacht. "Deswegen wohnt Betsy im Chemiesaal. Dort kann der Boden gewischt werden. Außerdem haben die Schüler in jedem Klassenzimmer die Möglichkeit, sich die Hände zu waschen", erläutert die Konrektorin. Bisher habe es aber keine Beschwerden gegeben.

    Im Gegenteil: Die ruhige Art des Hundes färbt auf die Kinder ab. Das verträgliche Gemüt und der liebenswürdige Charakter sorge für eine ganz bestimmte Art der Kommunikation zwischen Kindern und Hund, hat Beate Sommerer beobachtet. Und damit erklärt sich auch der Schulhundversuch. Denn der beruhigende Einfluss von Tieren wird ja auch in anderen Bereichen, etwa bei der Delfin- oder Reittherapie genutzt. Überall, wo Betsy auftaucht, scharen sich die Kinder um den Hund, es wird merklich stiller, alle Augen sind auf das Tier gerichtet. "Nicht nur auf die Kleinen macht der Hund großen Eindruck. Gerade auch Jugendliche in der Pubertät reagieren positiv", sagt das stolze Frauchen.

  • Neun Kilometer senkrecht in die Erde

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    Neun Kilometer, genauer 9101 Meter, senkrecht in die Erde bohren - wie kann das funktionieren und weshalb tut man das? 25 Kinder der fünften und sechsten Jahrgangsstufen aus der Montessorischule machten sich von Berg auf nach Windischeschenbach, um im Geozentrum an der Kontinentalen Tiefbohrung, kurz KTB, Antworten auf diese und andere Fragen zu bekommen. In einer Einführung wurden den Kindern das Projekt und das damit verfolgte Ziel am Modell erklärt: Die physikalischen und chemischen "Zustandsbedingungen" in der tieferen Erdkruste sollten erforscht werden, um deren Entstehung und Dynamik besser verstehen zu können. Die Flut von Informationen wollte nicht abreißen. Ein Laufzettel voller Fragen im Anschluss an den Lehrfilm und hinein in die Dauerausstellung über das komplexe System Erde: Wie ist unser Planet aufgebaut? Wie sahen die Kontinente vor 300 Millionen Jahren aus? Wie entstehen Erdbeben? Die Palette der Themen bedient den Laien ebenso wie denjenigen, der weiß, dass Pangäa eben kein griechisches Fischgericht ist.

    ktbZum Verschnaufen blieb keine Zeit. Der Bohrturm, 83 Meter hohes Wahrzeichen, wollte bestiegen werden, zumindest bis zur Arbeitsplattform in 17 Meter Höhe. Viele Kinder wollten sich das nicht entgehen lassen. Doch zunächst hieß es "Helm auf, wir betreten Areal, das dem Bergrecht untersteht!" Ohne Unterbrechung wurde 1468 Tage bis zum 12. Oktober 1994 gebohrt. Alle 100 Meter hieß es, den Bohrkopf auszuwechseln. Ein neuartiges elektronisches System sorgte für den nahezu vertikalen Kurs, bis in eine Tiefe von rund 7500 Meter, dann versagten die Instrumente. Am Schluss waren es dann doch fast 300 Meter Abweichung nach Osten hin. Die Wissenschaftler sahen es gelassen.

    Nach der Mittagspause standen die mitgebrachten Steine der Kinder im Mittelpunkt. Mit dem Wissen aus der vorangegangenen Gesteinskunde verteilten sich die Schüler auf die Laborräume, und vor Begeisterung reichte die Zeit bis zur Abfahrt kaum aus. Handelt es sich bei meinem Mitbringsel um Sedimentgestein, metamorphes oder magmatisches Gestein? Oder ist es vielleicht ein Bruchstück aus Nachbars Betongartensäule? Farbe, Form, Struktur, Ritzbarkeit, Schlagfestigkeit, Säurereaktion, spezifisches Gewicht und vieles mehr galt es zu untersuchen. Schließlich tauchten die jungen Forscher in eine faszinierende Makrowelt ein, als sie ihre Fundstücke unter dem Binokular, einem speziellen Mikroskop, betrachten konnten. Da blitzten Kristalle, und Farben erschienen, wo sie vorher niemals vermutet worden waren.

    Ein ereignis- und lehrreicher Unterrichtstag neigte sich dem Ende. "Niemals werden wir das Gehörte und Gesehene vollständig behalten können", darin waren sich die Kinder einig. Doch der Blick war geschärft worden. Der Tag am tiefsten Loch der Erde, das je in kristallines Gestein gebohrt worden war, wird der Lerngruppe lange in Erinnerung bleiben.

  • Auf Shakespeares Spuren

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    Vor dem Schuljahresende besuchte die Theaterpädagogin Nicole Dietz die Klasse 8a der Wirtschaftsschule Wunsiedel. Sie versuchte, der Klasse innerhalb von vier Schulstunden durch verschiedene spielerische Tätigkeiten das Schauspielerdasein ein bisschen näher zu bringen.

    Beispielsweise machten die Schüler ein Klatschspiel, bei dem man durch schnelles Reagieren einen Satz entweder nach links oder einen anderen Satz nach rechts zum jeweiligen Nachbarn sagen musste: „Es war die Nachtigall – und nicht die Lerche!“ Dies erforderte gute Konzentration der gesamten Klasse. Danach durften die Schüler auf ein großes Blatt Papier schreiben, was ihnen zu dem Stück Romeo und Julia einfällt. Folgende Begriffe standen beispielsweise auf dem Blatt: Sex, Liebe, Trauer, Tränen. Anschließend wurde ein Familienfoto von den Figuren dargestellt und durch ein Standbild „eingefroren“. Daraufhin durften die Schüler ihre schauspielerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen, indem sie Originalszenen aus dem Stück bekamen und in moderner Sprache nachspielten. Hierbei entdeckten einige ihre schauspielerischen Fähigkeiten, andere lernten, sich in Romeo und Julia hineinzuversetzen. Dabei flogen Sätze durch den Raum wie „Julia, du hast nice
    Eyes!“ oder „Du Miststück, du wirst ihn heiraten!“.

    Der Workshop erleichterte es den Schülern, einen Überblick über die familiären Zusammenhänge der unterschiedlichen Figuren zu erhalten und das Verständnis für die gesamte Liebesgeschichte von Shakespeare zu erlangen. Die Schüler der Klasse 8a erhielten einen sehr guten Einblick in das Stück und freuten sich dadurch schon umso mehr auf den Besuch der Luisenburg-Festspiele, bei denen sie das Stück dann auch mit den „richtigen“ Schauspielern sehen konnten.

  • Fussels Schöpfer feiern im Freizeit-Land Geiselwind

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    Ende Juli waren wir, die Klasse 2a, mit unserer Klassenlehrerin Frau Schmidt, Förderlehrin Frau Müller und vier lieben Mamis bei strahlendem Sonnenschein unseren Mausklecks-Sieg im Freizeit-Land Geiselwind feiern

    Vielen, vielen Dank nochmals an die Redaktion der Frankenpost und Neuen Presse Coburg für diesen wunderbaren Tag für unsere Schüler!

    Ein paar Kinder unserer Klasse waren noch nie in einem solchen Erlebnispark, deshalb war es gerade für diese Kids ein ganz besonderes Erlebnis. Aber auch alle anderen hatten einen riesigen Spaß an den vielen Fahrgeschäften und den anderen Angeboten, wie dem 4-D-Kino, Zirkus, Tiergehege.

    Wir wären am liebsten noch einige Stunden länger dort geblieben. Entgegen unserer Meinung, dass wir wohl auf der Heimfahrt vor Erschöpfung schlafen würden, wurden wir nicht müde, uns gegenseitig von ihren Erlebnissen zu berichten, da wir Vierergruppen gebildet hatten und verschiedene Fahrgeschäfte und Bereiche des Parkes besucht oder vielleicht nicht gesehen hatten. Am nächsten Tag berichteten und malten wir in der Schule voller Freude von unseren Erlebnissen im Freizeitpark Geiselwind.

    Das war super! Daher also nochmals: Danke für diesen tollen Tag!

  • Auszeichnung für die besten Nachwuchsjournalisten

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    Jedes Jahr vergibt E.ON Bayern Preise für die besten Beiträge im Rahmen der medienpädagogischen Projekte. Diese Woche war es wieder soweit: In der Bamberger Stechert Arena wurden die besten Beiträge ausgezeichnet. Den ersten Platz räumte die 12. Klasse der Berufsschule Vilshofen, die mit ihrem Thema "Liebe geht durch den Magen" die Jury begeisterten.

    Unmittelbar dahinter folgte das P-Seminar "Journalismus" der Q11 des Gymnasiums Münchberg. Den zweiten Platz erhielten die Gymnasiasten für ihren Beitrag „Dichtest du noch oder slamst du schon?“. Entsprechend groß war natürlich auch die Freude über den ungeahnten Erfolg. Sogar Münchbergs Bürgermeister Thomas Fein hatte sich Zeit genommen und lobte die Schüler: „Ich bin stolz auf die Klasse.“ Auch Ludwig Schiebler, Vorstandsmitglied bei E.ON Bayern, hatte für die Siegerklassen lobende Worte: „Bei der Bewertung lag das Hauptaugenmerk darauf, wie journalistisch gearbeitet wurde. Aufgrund der vielen guten Beiträge war die Entscheidung nicht einfach.“

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    Leer gingen leider die Zwölftklässler des Coburger Gymnasium Casimirianum aus. Sie hatten die Regionalwertung der Neuen Presse gewonnen. Im P-Seminar Katholische Religion hatten die zehn jungen Damen und Herren der Q12 einen Audioguide zu jüdischen Stätten in Coburg erstellt. Die angehenden Studenten wissen bereits, wofür sie das Geld, das sie im Regionalausscheid gewonnen haben, verwenden wollen. „Einen Teil werden wir spenden und einen Stolperstein in Auftrag geben“, verrät Seminarleiter Michael Partes. So soll Hans Joachim Morgenthau, dem in Coburg geborenen Philosophen, Juristen und Casi-Absolventen jüdischer Abstammung ein goldenes Denkmal gesetzt werden.

    Bevor in Bamberg die Sieger gekürt wurden, spannte Ulrich Eberl die Schüler auf die Folter – allerdings in einer angenehmen Form. In einem Vortrag prognostizierte er, wie das Leben im Jahr 2050 aussehen dürfte. Dabei sprach er von Megatrends, die bereits jetzt absehbar (und unumkehrbar) seien, und prognostizierte in den kommenden Jahrzehnte eine Dominanz des Umweltschutz‘ sowie der Bio- und Medizintechnologie. Natürlich nutzten alle die Chance für ein Training und ein Gespräch mit den Bamberger Basketballprofis und einem Rundgang durch die Arena.

  • Ohne Wasser gibt es kein Brot

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    Aus Röslau machte sich eine Gruppe mit Vorschülern auf den Weg nach Kulmbach. Was sie dort erwartete, war ein Rundgang durch das Bayerische Bäckereimuseum.

    Im Museum erwarteten Anneliese Zapf und Sabine Hacker ihre jungen Gäste. Die waren schon ganz gespannt darauf, was sie alles sehen würden. Gemeinsam fanden sie heraus, wie ein Brot entsteht. Die Frage, welche Zutaten in einen Brotteig gehören, konnten die Kinder natürlich schnell beantworten: Salz, Hefe, Wasser und natürlich Mehl gehören hinein. Doch bevor das Mehl abgepackt im Supermarkt oder in der Backstube steht, legt es einen weiten Weg zurück. Mehl ist nichts anderes als gemahlenes Getreide. Das muss erst auf den Feldern angepflanzt und dann geerntet werden. Früher wurde dies alles noch per Hand gemacht. Eine harte Arbeit für die Bauern. Denn zuerst muss das Feld gepflügt werden, danach wird das Getreide ausgesät. Wenn es genug Wasser bekommt, wächst das Getreide, bis es geerntet werden kann.

    Wie das Ernten heute funktioniert, erklärte Anneliese Zapf und Sabine Hacker ausführlich. Im vorderen Bereich wird das Feld vom Mähdrescher gemäht. Das abgeerntete Getreide wird in das Fahrzeuginnere gezogen und dort gedroschen. Das sogenannte Erntegut (oder Korn) wird dann oft auf einen Lkw gepumpt. Was hinten aus dem Mähdrescher herauskommt, sind nur noch die Getreidestiele, die zu Strohballen verarbeitet werden können. Das Korn wird zu Mehl gemahlen, das dann auch beim Bäcker oder im Supermarkt landet.

    Daraus kann anschließend ein Brot entstehen: Der Bäcker mischt die Zutaten zusammen und knetet diese zu einem Brotteig. Bevor der Teig in den Ofen kommt, muss er noch gären. Dafür sorgt die Hefe, die neben Wasser, Salz und Mehl in den Teig gehört. Mit dem Brotschieber wird das Ganze dann in den heißen Ofen geschoben. Auch hier spielt Wasser wieder eine wichtige Rolle. Die Brotlaibe werden mit Wasser bestrichen, damit sie die bekannte glänzende Oberfläche erhalten. So sieht es noch leckerer aus.

    Bei so vielen Informationen mussten sich die Kinder nach dem Rundgang erst einmal stärken. Natürlich gab es auch das leckere Kulmbacher Museumsbrot und Wasser aus Bad Brambach. Bevor es danach wieder zurück in den Kindergarten ging, durften alle Röslauer Kinder noch eine Runde im Kinderbereich des Museums spielen.

  • Lückenlose Logistik macht Schule

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    Die weite Welt der Logistik erforschten die siebte und achte Jahrgangsstufe der freien Montessorischule in Berg zusammen mit ihren Lehrerinnen Malika Winterling und Ulrike Sommer bei der Firma Dachser in Hof.

    Ute Zentgraf, sie ist Human Resources Manager, nahm die Schüler freundlich in Empfang und startete die Besichtigung mit einer Power-Point-Präsentation über das Familienunternehmen. So lernten die Gäste die unterschiedlichen Bereiche "European Logistics", "Food Logistics", und "Air and Sea Logistics" kennen. Ute Zentgraf stand für alle Fragen zur Verfügung und vermittelte einen guten Einblick in das "Spinnennetz über den Globus".

    Natürlich bekamen die Jugendlichen auch wertvolle Informationen über die unterschiedlichen Ausbildungsberufe und Ausbildungsmöglichkeiten bei Dachser. Sicher nimmt der ein oder andere Schüler auch das Angebot eines Praktikums an.

    Bei der Betriebsbesichtigung führte die Personalsachbearbeiterin Petra Schöfer alle zunächst in das Lager. Hier werden alle Güter eingelagert und warten auf ihren Transport. Fasziniert waren die Schüler von den Hochregallagern, die weit über ihre Köpfe hinausragten und alle ins Staunen brachten. Auch die riesigen Hallen mit ihren weitläufigen Gängen beeindruckten sehr. Anschließend ging es für die Besuchergruppe weiter in die Umschlaghalle, wo die Jugendlichen beim Be- und Entladen der Lkw und Wechselbrücken zuschauen konnten.

    "Wir bedanken uns bei Frau Zentgraf und Frau Schöfer für die Einblicke in die Logistikwelt und hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr", sprechen die Sieben- und Achtklässler auch auf diesem Wege ihren Dank aus.

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